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Ermitage - Marsanne |
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Beschreibung

Die Marsanne stammt aus der Region von Montélimar (Frankreich), wo sie oft zusammen mit Roussanne angebaut wird. Diese produktive und spät reifende Sorte wird nur in den allerbesten Lagen des Wallis angebaut (auf 41 ha), wo man sie Ermitage nennt. |
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Fendant - Chasselas |
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Beschreibung

Der Fendant ist ein typischer Schweizer Weisswein aus dem Kanton Wallis.
Er wird im Wallis überall angebaut und wird aus Trauben der Chasselas-Rebe (in Deutschland auch Gutedel) gewonnen, welche sonst eher als Tafeltrauben Verwendung finden. Sein Anteil an der Gesamtrebfläche des Kantons beträgt rund ein Drittel. Der Name des Weins leitet sich von der Eigenschaft der Traube ab, sich zu spalten (frz. fendre = spalten, brechen). |
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Gamay |
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Beschreibung

Gamay ist eine Rotwein-Rebsorte, die Rebe des Beaujolais, in dem sie 90 Prozent der Rebfläche besetzt. Insgesamt werden in Frankreich 34000 ha bestockt, davon 60 % allein im Beaujolais-Gebiet.(Stand 2003)
Benediktinermönche des Klosters Cluny und Zisterzienser der Abtei Clos de Vougeot brachten im 13. Jahrhundert den burgundischen Weinbau entscheidend nach vorne, indem sie den Einfluss des Terroirs auf die Weinqualität erkannten und Gamay im Burgund anpflanzten, wo die Rebe nach einem gleichnamigen Dorf an der Côte d'Or benannt wurde. Sie reifte sehr zuverlässig und lieferte hohe Erträge, so dass sie bald ein ernster Konkurrent für die heiklen und empfindlichen Pinot noir wurde. So kam es nicht von ungefähr, dass Herzog Philipp der Kühne von Burgund (1363-1404), der die kommerzielle Bedeutung des Weines für den Export längst erkannt hatte, 1395 in einem berühmten Dekret den Anbau von Gamay mit dem Argument der Schädlichkeit für die menschliche Gesundheit verbot und die Traube als „unehrenhaft“ („l'infâme et déloyal Gamay“) bezeichnete.
Diese Verdrängung aus den burgundischen Weinbergen kam der Qualität der Gamay aber sogar zu Gute, weil sie an den Granithängen des Beaujolais noch besser gedeiht als auf dem Kalksteinabbruch der Côte d'Or.
Heute profitiert sie im Norden des Beaujolais von den schiefer- und kalkhaltigen Granitböden, wo sie 10 herausragende Grand Crus ( Saint-Amour (317 ha), Juliénas (609 ha), Chénas (285 ha), Moulin à Vent (681 ha), Morgon (1.132 ha), Chiroubles (376 ha), Fleurie (879 ha), Brouilly und Côte de Brouilly (1.315 und 331 ha) sowie Régnié (746 ha)) , aber auch im südlicheren Teil auf den Steinböden die Villages-Weine und auf den lehmigen Böden gute Beaujolais und respektable Beaujolais primeurs hervorbringt. |
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Humagne Rouge |
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Beschreibung

Humagne Rouge ist eine rote Rebsorte, die höchst wahrscheinlich Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Aostatal, wo man sie Petit-Rouge nennt, in den Schweizer Kanton Wallis gelangte, wo sie heute eine Spezialität ist.
Der Humagne Rouge ist eine robuste, spätreifende Rebsorte, die einen rubinrot-violetten, tanninreichen und kräftigen Wein mit einem fruchtigen Waldbeeren-Bouquet hervorbringt, der sich gut für einen Barrique-Ausbau eignet. Es wurde früher als "Höllenwein" bezeichnet.
Es gibt auch eine weiße Rebsorte namens Humagne Blanc, die ebenfalls im Wallis angebaut wird, jedoch nicht mit Humagne Rouge verwandt ist. |
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Pinot Noir |
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Beschreibung

Der Spätburgunder, auch frz. Pinot Noir, ital. Pinot Nero oder Blauburgunder genannt, ist eine bedeutende und qualitativ sehr hochwertige Rebsorte für Rotwein. Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird. Er ist der klassische Rote der kühleren Weinbaugebiete wie zum Beispiel des Burgund, aber auch fast aller deutschen Gebiete. Der Spätburgunder ist ferner eine wichtige Rebsorte für den Champagner. Die Alterung der Spätburgunder Weine ist nur schwer vorauszusagen und somit riskant. Spitzenweine aus dem Burgund können jedoch sehr langlebig sein und entwickeln dann außerordentlich komplexe Aromen. Im Allgemeinen verliert der Wein jedoch seinen Charme.
Der Name „Pinot“ ist möglicherweise dem französischen Wort für Fichtenzapfen („pin“) entlehnt und hängt somit mit der Form der Traube zusammen.
Die populärsten Spätburgunder-Weine stammten bis Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Burgund, wo er vermutlich schon von den Römern angebaut wurde. In De re rustica beschreibt der altrömische Schreiber Columella eine Rebsorte, die dem heutigen Spätburgunder zugeordnet werden könnte. |
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